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Laborwerte, Grundlage für die Diagnose

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Laborwerte, Grundlage für die Diagnose

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Die wichtigsten Laborwerte

Blutbild & Co. - Grundlage für die Diagnostik

Viele Patienten verstehen erst einmal nur "Bahnhof", wenn von Laborwerten die Rede ist. Damit Sie einen kleinen Einblick in die wichtigsten Werte und deren Bedeutung bekommen, haben wir hier für Sie eine Übersicht zusammengestellt.

Die im Text genannten Referenzwerte können je nach Labor abweichen.

Das Blutbild

Die wichtigsten Blutbestandteile sind:

  • Rote Blutzellen (Erythrozyten, im Laborbefund als "RBC" oder "Ery" abgekürzt): Sie transportieren Sauerstoff zu den Organen. Eine Vermehrung tritt bei Sauerstoffknappheit, Stress und FlüssLaborigkeitsmangel auf, eine Verminderung bei Blutarmut (Anämie) oder Blutverlust. Blutarmut kann auch bei Eisenmangel entstehen. Der Normbereich liegt zwischen 4500 und 6300 Erythrozyten pro Mikroliter Blut (bei Frauen ist der Normwert etwas niedriger).
  • Weiße Blutzellen (Leukozyten, im Laborbefund als "WBC" oder "Leu" abgekürzt): Weiße Blutkörperchen bilden einen wesentlicher Bestandteil des Immunsystems. Eine Vermehrung entsteht z.B. bei entzündlichen Prozessen, Allergien und Gichtanfällen. Eine extreme Erhöhung kann ein Anzeichen für eine Leukämie sein. Bei Virusinfekten (z.B. Masern, Grippe) oder Vergiftungen tritt eine Verminderung ein. Der Normbereich liegt zwischen 4000 und 9400 Leukozyten pro Mikroliter Blut bei Männern (bei Frauen ist der Normwert etwas niedriger). 
  • Hämoglobin (Im Laborbefund als "HGB" oder "Hb" abgekürzt): Der rote Blutfarbstoff, gebildet durch den Eisenanteil im Blut. Eisen ist der eigentliche Träger des Sauerstoffs im Blut. Es bindet den Sauerstoff durch Oxydation, wodurch die charakteristische rote Farbe des Blutes entsteht. Der Normwert des Hämoglobins liegt zwischen 14 und 18 Gramm pro Deziliter Blut.
  • Hämatokrit (Im Laborbefund als "HCT" oder "Hk" abgekürzt): Das Hämatokrit bezeichnet den Volumenanteil der roten Blutkörperchen am Gesamtblut. Wenn die Anzahl der Erythrozyten vermehrt sind, erhöht sich damit auch das Hämatokrit. Eine Verminderung tritt z.B. bei Blutarmut und Blutverlusten auf, sowie in der Schwangerschaft. Der Normwert liegt bei Frauen zwischen 37 und 48 %, bei Männern zwischen 40 und 52 %.
  • Thrombozyten (Im Laborbefund als "PLT" oder "PC" abgekürzt): Die Thrombozyten ("Blutplättchen") dienen dem Blutgerinnungssystem und sorgen beispielsweise bei Verletzungen dafür, dass die Wunde sich schnell verschließt und der Blutverlust begrenzt wird. Der Normwert liegt zwischen 100.000 und 450.000 Thrombozyten pro Mikroliter Blut.
  • Weitere Parameter des kleinen Blutbildes dienen vor allem der Differenzialdiagnostik, d.h. der Abwägung der wahrscheinlichen Diagnose aus der Bandbreite der Infrage kommenden Störungen. Es sind:
    • Die Erythrozytenverteilungsbreite ("RDW"),
    • Das mittlere corpuskuläre Hämoglobin ("MCH"),
    • Das mittlere corpuskuläre Volumen ("MCV"),
    • Die mittlere corpuskuläre Hb-Konzentration ("MCHC"),
    • Das mittlere Throbozyten-Volumen ("MPV").

Weitere Laborwerte

  • Eisen: Der Eisenanteil wird bestimmt, um ggf. vorhandene Störungen im Eisenstoffwechsel zu finden. Störungen können auf Eisenmangel, eine Eisenmangelanämie, EIsenverteilungsstörungen, Infektionen, chronische Entzündungen, Tumore, Urämie oder Leberschäden hinweisen.
  • C-reaktives Protein ("CRP"): CRP ist ein Protein, also ein Eiweiß, welches in der Leber hergestellt wird. Es unterstützt bei Entzündungsprozessen den Körper dabei, tote Zellen, Zelltrümmer und giftige Substanzen aus dem geschädigten Gewebe herauszutransportieren. Bei akuten Entzündungen kann das CRP um das 10- bis 100-fache des Normwertes ansteigen. Man bestimmt das CRP z.B. zur Diagnose und Verlaufskontrolle akuter Entzündungen, nach eine Operation, um postoperative Entzündungen rechtzeitig zu erkennen, um zwischen Infektionen durch Viren und Bakterien unterscheiden zu können oder um Patienten nach einem Herzinfakt besser überwachen zu können.
  • Gamma-GT: Gamma-Glutamyl-Transferase ist ein in Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Milz und Dünndarm vorkommendes Enzym. Die Bestimmung des Gamma-GT-Wertes kann helfen, frühzeitig Schäden an Leber oder den Gallenwegen zu erkennen.
  • Cholesterin: Cholesterin wird sowohl mit der Nahrung aufgenommen, als auch in Leber und Darm erzeugt. Da Cholesterin nicht gut in Wasser löslich ist, ist es zum Transport im Blut an bestimmte Eiweiße, sogenannte Lipoproteine gebunden ("LDL", "HDL", "VLDL", "IDL"). Ist der Cholesterinspiegel zu hoch, steigt das Risiko für eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung). Zur Bestimmung des Cholesterinspiegels muss der Patient nüchtern sein, damit korrekte Werte ermittelt werden können.
  • Kreatinin: Kreatinin ist ein Abbauprodukt von Kreatin aus den Muskeln. Da das Kreatinin über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden wird, kann über die Bestimmung des Kreatinins eine Aussage über die Funktion der Nieren gewonnen werden. Um geringgradige Störungen der Nierenfunktion feststellen zu können, wird der Kreatinin-Clearance-Wert bestimmt. Der Kreatinin-Wert wird dann ermittelt, wenn ein Verdacht auf eine chronische Nierenerkrankung, auf Stoffwechselstörungen wie z.B. Diabetes oder z.B. auf durch Gifte oder Medikamente verursachte Nierenschäden besteht.
  • TRH und TSH: TRH (Thyreotropin-Releasing-Hormon) und TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) sind Hormone, welche die Produktion und Freisetzung von Schilddrüsenhormonen fördern. TSH regt die Schilddrüsenzellen zur Produktion von T3 und T4 an, fördert die Aufnahme von Jod in der Schilddrüse sowie das Wachstum der Schilddrüsenzellen. Die Untersuchung dieser Werte gibt dem Arzt Rückschlüsse auf evtl. vorhandene Störungen der Schilddrüsenfunktion.
  • INR (Quickwert, Prothrombinzeit): Der INR-Wert gibt dem Arzt eine Information darüber, wie schnell das Blut des Patienten gerinnt. Dieser Wert wird vor allem dann bestimmt, wenn Blutgerinnungserkrankungen überwacht werden sollen oder ein Patient gerinnungshemmende Medikamente einnehmen muss und die korrekte Dosierung dieser Medikamente überwacht werden muss.

Fragen zu Ihren persönlichen Laborwerten beantworten wir Ihnen gerne.

Bildquellen: © www.clipdealer.de, # 299773, YuniArcurs, "Student writing notes on desk by vials"